Das wundersame zweite "Leben" ausrangierter Telefonzellen
Wirtschaft
Die Telekom möchte bald die letzten alten Telefonzellen in Deutschland abbauen und verschrotten. Doch ganz verschwinden werden die Kästen künftig nicht, dank kreativer Ideen für ihre Weiternutzung.
Duschen in einer ausgemusterten Telefonzelle - in Großenbrode in Schleswig-Holstein ist das möglich. (Archivbild)
(Foto: Georg Wendt/dpa)
Bonn - Ob Bücherregale, Klamottenschränke oder Duschen: Ein Teil der bis zu 160.000 Telefonzellen, die es in den 90er Jahren in Deutschland gab, sind nach ihrer Ausmusterung nicht als Schrott verwertet, sondern umfunktioniert worden. Aus alten Telefonhäuschen wurden etwa private Gartenduschen, Gewächshäuser und Verkaufsstände für Eier, wie ein Sprecher der Deutschen Telekom berichtet. An der Ostsee steht ein Häuschen als öffentliche Dusche. "Auch in sozialen Projekten kommen die Relikte der vergangenen Zeiten zum Einsatz: Sie dienen heute dem privaten Büchertausch oder als Tauschbox in Kindergärten."
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