Curevac in Tübingen – ein Niedergang mit Ansage

Wirtschaft

Biontech will den vor Monaten übernommenen Standort Tübingen schließen. Dies ist auch ein Rückschlag für die Landesregierung und die Biotechnologiebranche, meint unser Autor.

Bis Ende 2027 will Biontech den Standort Tübingen aufgeben.

Bis Ende 2027 will Biontech den Standort Tübingen aufgeben.

(Foto: IMAGO/Arnulf Hettrich)

Es ist fast ein Jahr her, als der damalige Curevac-Chef Alexander Zehnder noch schwärmte, dass er die angekündigte Übernahme durch Biontech mittel- bis langfristig als sehr positiv für den Standort Tübingen bewerte. War es Opportunismus? Naivität? Selbsttäuschung? Kompetenzmangel? Nun steht der Standort ein halbes Jahr nach der abgeschlossenen Integration vor dem Aus. Dies ist ein schwerer Schlag nicht nur für die Beschäftigten, die sich Hoffnungen auf sichere Arbeitsplätze gemacht haben, sondern auch für den Forschungsstandort Baden-Württemberg und die Innovationshochburg Tübingen. Dies ausgerechnet zum Start einer Landesregierung, die mit Schlüsseltechnologien der Zukunft punkten will.

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