"China-Schock" trifft vor allem die Autoindustrie

Wirtschaft

Chinesische Produkte fluten den deutschen Markt, während die Ausfuhren «Made in Germany» nach China einbrechen. Druck spürt besonders die Autoindustrie - aber das ist nicht die einzige Branche.

Die deutschen Autohersteller haben zuletzt deutlich an Absatz in China verloren. Als Grund gilt neben den hochsubventionierten neuen lokalen E-Auto-Marken auch eine neue Luxussteuer auf teure Autos, die vor allem deutsche Marken trifft. (Archivbild)

Die deutschen Autohersteller haben zuletzt deutlich an Absatz in China verloren. Als Grund gilt neben den hochsubventionierten neuen lokalen E-Auto-Marken auch eine neue Luxussteuer auf teure Autos, die vor allem deutsche Marken trifft. (Archivbild)

(Foto: Lars Penning/dpa)

Köln - Schrumpfende Ausfuhren, steigende Importe: Im Handel mit China sieht das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) die deutsche Industrie gleich von zwei Seiten unter Druck. "Exportseitig geht an China hängende Wertschöpfung verloren", heißt es in einer Analyse des arbeitgebernahe Instituts mit Sitz in Köln. "Und importseitig steigt der Konkurrenzdruck durch chinesische Produkte, was nicht nur die Exportfirmen trifft, sondern die Industrie in der Breite." Besonders betroffen sei die Autoindustrie, aber auch der Maschinenbau als inzwischen wichtigste Branche beim China-Export.

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