Chemiebranche fürchtet Lieferkettenengpässe wegen Iran-Krieg

Wirtschaft

Die deutsche Chemieindustrie steckt seit Jahren in der Flaute. Nun verschärft der Iran-Krieg ihre Lage. Die Branche fürchtet Engpässe bei wichtigen Rohstoffen wegen der blockierten Straße von Hormus.

Die Chemieindustrie leidet seit Jahren unter teurer Energie und der schwachen Wirtschaft. (Symbolbild)

Die Chemieindustrie leidet seit Jahren unter teurer Energie und der schwachen Wirtschaft. (Symbolbild)

(Foto: Uwe Anspach/dpa)

Frankfurt/Main - Die deutsche Chemieindustrie warnt vor Störungen in den Lieferketten wegen des Kriegs im Iran. Grund sei die Blockade der Straße von Hormus, die längst nicht nur die Öl- und Gasversorgung betreffe. "Es besteht die Sorge ernster, zunehmender Versorgungsengpässe bei Rohstoffen – zum Beispiel bei Ammoniak und Phosphat, Helium und Schwefel", berichtet der Verband der Chemischen Industrie (VCI) in Frankfurt. Es gebe erste Hinweise auf Störungen bei internationalen Lieferketten.

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