Sorgen um PCK-Raffinerie: Bund will US-Sanktionen verhindern

Wirtschaft

Die Raffinerie PCK gehört mehrheitlich deutschen Töchtern des russischen Konzerns Rosneft. Sie stehen wegen des Ukraine-Kriegs unter Treuhandverwaltung. Nun gibt es erneut Sorgen vor US-Sanktionen.

Die PCK-Raffinerie in Schwedt/Oder befürchtet negative Folgen für die Versorgung mit Sprit und Heizöl, falls US-Sanktionen in Kraft treten. (Archivbild)

Die PCK-Raffinerie in Schwedt/Oder befürchtet negative Folgen für die Versorgung mit Sprit und Heizöl, falls US-Sanktionen in Kraft treten. (Archivbild)

(Foto: Patrick Pleul/dpa)

Schwedt (Oder) - Die Angst geht um in der Uckermark: Die PCK-Raffinerie in Schwedt nordöstlich von Berlin hat den Verzicht auf russisches Öl überstanden, doch nun drohen möglicherweise US-Sanktionen: Am 29. April endet eine Regelung, nach der die Sanktionen derzeit ausgesetzt sind. Die Bundesregierung will in Verhandlungen mit den USA die Versorgungssicherheit mit Benzin und Heizöl im Nordosten sicherstellen. Die Raffinerie versorgt 90 Prozent von Berlin und Brandenburg mit Sprit, Heizöl, Kerosin und anderen Produkten, auch Teile von Mecklenburg-Vorpommern und Westpolen.

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