Bauern scheuen Investitionen

Wirtschaft

Die Landwirte bleiben bei Investitionen vorsichtig. Durch die explodierenden Spritpreise werden auch Maschinen interessanter, die mit Pflanzenöl fahren können.

In Deutschland sind in der Herstellung von Landmaschinen – wie hier im Bild ein Traktor –  40 000 Mitarbeitende tätig.

In Deutschland sind in der Herstellung von Landmaschinen – wie hier im Bild ein Traktor – 40 000 Mitarbeitende tätig.

(Foto: imago/Martin Wagner)

Die Arbeit der Bauern in Feld und Flur nimmt jetzt wieder Fahrt auf – teilweise auch mit neuen Gerätschaften. Doch insgesamt sind die Landwirte mit Investitionen vorsichtig. Ihre Einkommen stehen nach wie vor unter Druck. Für das laufende Jahr sagt der Fachverband Landtechnik im Maschinenbauverband VDMA eine abwartende Haltung bei den Investitionen in neue Maschinen vorher. „Der Aufschwung wird aktuell insbesondere durch wieder niedrigere Erzeugerpreise ausgebremst“, meint Tobias Ehrhard, der Geschäftsführer des Branchenverbandes. Weltweit werde der Markt leicht zulegen, meint Erhard. Dies ist auch für die in Deutschland tätigen Hersteller wichtig, erzielen sie doch 75 Prozent ihres Umsatzes im Ausland. Insgesamt hätten die Hersteller am Produktionsstandort Deutschland ihren Umsatz um zwei Prozent auf 11,3 Milliarden Euro gesteigert. In Deutschland sind in der Herstellung von Landmaschinen 40 000 Mitarbeitende tätig. Chancen für weiteres Wachstum werden - zumal nach dem Mercosur-Abkommen – besonders in Südamerika erwartet. Negativ wirke dagegen die Zollpolitik der USA.

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