Am „KI-Papst“ der EnBW scheiden sich die Geister
Wirtschaft
Der IT-Chefstratege des Energiekonzerns EnBW gilt als profunder Experte - wird wegen seines Hangs zur Selbstdarstellung aber auch skeptisch beäugt.
Seit einem Jahr als „Chief Information Officer“ bei der EnBW: René Deist.
(Foto: EnBW/Uli Deck)
Es war einer jener Auftritte von René Deist, die sie bei der EnBW nur noch „die Deist-Show“ nennen. Der Chief Information Officer (CIO) des Energiekonzerns referierte unlängst bei einer Tagung von Führungskräften. Wie stets tigerte er beim Reden auf und ab, skizzierte eloquent die schöne neue Welt der Künstlichen Intelligenz (KI) und streute seine kleinen Pointen ein, über die er gerne als erster lacht. Das Publikum fühlte sich gut unterhalten, aber am Ende auch etwas ratlos. Was habe das denn nun alles praktisch zu bedeuten?, erkundigte sich ein Zuhörer. Eine gute Frage sei das, lobte Deist laut Teilnehmern – um sie am Ende seiner weiteren Ausführungen doch nicht konkret zu beantworten.
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