75.000 „Finanzagenten“-Fälle: Wie schnell man im Internet zum Geldwäscher wird
Wirtschaft
Kriminelle locken mit leicht verdientem Geld: Man erhält eine Überweisung, leitet das Geld weiter und bekommt eine Provision. Welche Strafen drohen und wie man als Opfer der Betrugsmasche reagieren kann.
Aufgepasst: Als sogenannter Finanzagent macht man sich der Geldwäsche strafbar.
(Foto: Monika Skolimowska/dpa)
Ganz höflich beginnt ein Reddit-User seinen Beitrag: „Guten Tag, ich bin 18 Jahre alt und bitte um Hilfe.“ Dann kommt er gleich zum Punkt: „Ich bin letzte Woche auf etwas Dummes über Telegram reingefallen und hab mich damit wahrscheinlich unwissentlich strafbar gemacht.“ Er habe für einen Auftraggeber viele Überweisungen getätigt, sowohl über sein Bankkonto als auch über Paypal, schildert er.
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