Sperrung naht

Wiernsheim

Sperrung naht

Wiernsheim (oda). „Ich bin so weit, dass man den Kunstrasenplatz jetzt schließt“, antwortete Bürgermeister Karlheinz Oehler auf Nachfrage eines Bürgers in der Einwohnerfragestunde zu Beginn der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend zum Stand der Dinge beim maroden Kunstrasenplatz des TSV Wiernsheim (wir berichteten). Zuletzt hatte sich der Rathauschef besorgt zur möglichen Verletzungsgefahr geäußert. Die Gemeindeverwaltung antwortete unserer Zeitung auf Nachfrage am Donnerstag, die Sperrung werde „in den kommenden Wochen“ veranlasst, sofern sie nicht durch die Maßnahmen der kommenden Corona-Verordnung hinfällig werde. Ein genaues Datum stehe noch nicht fest. Oehler hofft, wie er in der Sitzung sagte – vorbehaltlich möglicher Corona-bedingter Verzögerungen –, Mitte November im Gemeinderat zu beschließen, wie eine Erneuerung für den Platz aussehen soll. Bis Ende des Jahres müsse ein Beschluss in trockenen Tüchern sein, um die Frist für einen entsprechenden Zuschussantrag nicht zu verpassen. Es gebe momentan zwei angedachte Lösungen: eine durch Polytan Sportstättenbau aus Mühlacker angebotene günstigere Sand-Variante für etwa 350 000 bis 400 000 Euro zuzüglich Ingenieurleistungen. Würde der Platz wie in Iptingen in „unverfüllter Belagsart“ gestaltet werden, rechnet Oehler mit bis zu 700 000 Euro. Drei Firmen aus der Schweiz könnten diese Variante umsetzen. Der Gemeinderat müsse sich entscheiden. Wie er seine Räte einschätze, werde es die teurere Lösung werden. Wie man das dann in den „Haushaltplan reinbringe“, müsse man noch sehen. „Wir müssen nächstes Jahr den Platz fertig haben“, so Oehler zur zeitlichen Perspektive, angesprochen auf die Fertigstellung im Frühjahr. Fotomoment

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