Leid der Streuner treibt Tierfreunde um

Wiernsheim

Reinhild Mussog und Christa Hayer nehmen sich herrenloser Katzen im Wiernsheimer Wiesental an. Sie fordern, dass die Gemeinde eine Schutzverordnung nach dem Tierschutzgesetz erlässt, die es ermöglicht, Katzen einzufangen und unfruchtbar zu machen.

Christa Hayer (in der Hocke) gehen regelmäßig Streuner-Katzen in die Falle,Reinhild Mussog kümmert sich täglich auf ihrem Gartengrundstück im Wiesental um wildlebende Tiere. Fotos: Wewoda

Christa Hayer (in der Hocke) gehen regelmäßig Streuner-Katzen in die Falle,Reinhild Mussog kümmert sich täglich auf ihrem Gartengrundstück im Wiesental um wildlebende Tiere. Fotos: Wewoda

Wiernsheim. „Das ist unser Katzenparadies“, sagt Reinhild Mussog aus Wiernsheim und lächelt. „Tagsüber sieht man sie kaum“, erzählt Mussog und zeigt die Schlafplätze, die sie auf ihrem Gartengrundstück im Wiesental für „heimatlose und scheue Katzen“ eingerichtet hat, wie es auf einer Schautafel am Eingang heißt. 24 Tiere hat sie vor einiger Zeit gezählt, die es regelmäßig ins „Katzenparadies“ zieht. Momentan seien es aber nur noch neun. Die Zahlen schwankten stark, immer wieder müsse sie Tiere einschläfern lassen, während andere verendeten. „Katzen haben einen Aktionsradius von bis zu 13 Kilometern“, erzählt ihre Freundin Christa Hayer, die sich zusammen mit Mussog um das Wohl der verwilderten Katzen sorgt.

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