Kläranlagen: Enz erläutert die große Lösung
Wiernsheim
Im Abwasserzweckverband, in dem Mühlacker und Wiernsheim gemeinsame Sache machen, stehen wegweisende Entscheidungen an. Klar ist: Man möchte langfristig auf eine externe Betriebsführung setzen. Völlig offen hingegen ist, ob es weiterhin zwei Anlagen geben wird.
Die Kläranlage in Großglattbach stößt wie ihr Pendant in Iptingen an Kapazitätsgrenzen. Deshalb diskutiert der Zweckverband über neue Strategien. Fotos: Fotomoment
Mühlacker/Wiernsheim. Was im März 2025 als Notlösung begann, soll ab Februar 2027 in einen regulären – und vor allem rechtssicheren – Ablauf überführt werden: die Betriebsführung der Kläranlagen am Glattbach in Großglattbach und am Kreuzbach in Iptingen. Nach mehreren Kündigungen hatte sich der Zweckverband im Winter 2024/2025 gezwungen gesehen, die Betriebsführung zumindest vorläufig in externe Hände zu geben. Damals war allen Beteiligten klar, dass das nur für teures Geld zu haben sein würde, doch inzwischen ordnen die Partner den fälligen Betrag anders ein. Wiernsheims Bürgermeister Matthias Enz berichtet im Gespräch mit unserer Zeitung von einer hohen fachlichen Kompetenz, die der aktuelle Dienstleister „RBS wave“ biete. Durch eigene Ingenieure könnten viele Aufgaben, die an den Klärwerken sonst extern ausgeschrieben werden müssten, direkt in Angriff genommen werden. Außerdem sei es dem Team gelungen, rund 10000 Euro an Stromkosten einzusparen und auch an anderer Stelle die Effizienz zu steigern.
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