Politisches Kino siegt bei Berlinale - Hauptpreis für Çatak

Unterhaltung

Selten wurde bei der Berlinale so heftig darum gerungen, wie politisch Kunst sein muss. Eine Debatte, die sich auch auf die Preisverleihung auswirkt. Samt einem Minister, der den Saal verlässt.

Erstmals seit 22 Jahren gewann mit "Gelbe Briefe" der Film eines deutschen Regisseurs.

Erstmals seit 22 Jahren gewann mit "Gelbe Briefe" der Film eines deutschen Regisseurs.

(Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa)

Berlin - Diese Momente liefern die Antwort darauf, wie politisch die Berlinale denn nun eigentlich ist. Da steht İlker Çatak auf der Bühne und nimmt den Goldenen Bären für sein Politdrama "Gelbe Briefe" entgegen. Da ist die Rede eines Regisseurs zum Gaza-Krieg, die dazu führt, dass Umweltminister Carsten Schneider den Saal verlässt. Und da sind eine Festivalchefin und ein Jurypräsident, die versuchen, mehr Zwischentöne in eine aufgeheizte Debatte zu bringen.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen