Pelicot-Memoiren: "Möchte sagen, dass ich am Leben bin"

Unterhaltung

Gisèle Pelicot überlebt das Unvorstellbare und erzählt, wie sie nach dem Horror langsam in ein neues Leben findet. Ein leises und zugleich starkes Buch über Gewalt, Trauer, Liebe und Zuversicht.

Pelicot beschreibt in ihren Memoiren, wie ihr Leben verlief und wie sie nach den jahrelangen Übergriffen ihres Mannes zurück in eine Normalität fand. (Archivbild)

Pelicot beschreibt in ihren Memoiren, wie ihr Leben verlief und wie sie nach den jahrelangen Übergriffen ihres Mannes zurück in eine Normalität fand. (Archivbild)

(Foto: Lewis Joly/AP/dpa)

Paris - "Mein Leben war nur noch eine nicht enden wollende Nacht." So beschreibt die Französin Gisèle Pelicot ihre Verzweiflung im Angesicht der Abgründe ihres Mannes, der sie über Jahre hinweg betäubte, vergewaltigte und Fremden zur Vergewaltigung anbot. Monatelang stand sie in Südfrankreich 51 Peinigern vor Gericht gegenüber, musste über sich ergehen lassen, wie ihre Glaubwürdigkeit infrage gestellt, und intimste Details ihres Lebens verhandelt wurden.

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