Ausgezählt?

Thema der Woche

Die US-Wahl ist spannend, aberkein demokratisches Ruhmesblatt

Ausgezählt?

Mit einem Gefühl zwischen Verwunderung und Fassungslosigkeit blickte der interessierte Bundesbürger in dieser Woche über den Teich, wo die Kür des mutmaßlich mächtigsten Mannes der Welt tiefe Einblicke in die Irrungen und Wirrungen des US-amerikanischen Wahlsystems gab – gekrönt von den Verlautbarungen eines selbst ernannten Siegers für den Fall, dass alle restlichen (Gegen-)Stimmen
einfach nicht gelten. Stellen wir uns Ähnliches bei der Mühlacker Oberbürgermeisterwahl vor: Der Amtsinhaber beschließt, weil gerade in Front liegend, dass alle Voten, die nicht innerhalb seiner persönlichen Deadline verbucht sind, kurzerhand in den Papierkorb wandern. Sollte jemand Einwand erheben, ruft er das Amtsgericht Maulbronn an in der Erwartung, es werde die Willkür juristisch legitimieren ...

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