Zwischen Nahostkonflikt und Trump: Infantino will bleiben

Sport

Der FIFA-Kongress wird für Gianni Infantino zur politischen Gratwanderung. Eine Versöhnungsgeste zwischen Israel und Palästina bleibt aus. Doch aus dem Weißen Haus bekommt er gute Nachrichten.

Gianni Infantino (M) kann Dschibril Radschub, Präsident des Palästinensischen Verbandes, und den israelischen Vizechef Bassim Scheich Suliman (l) auf der Kongressbühne nicht versöhnen.

Gianni Infantino (M) kann Dschibril Radschub, Präsident des Palästinensischen Verbandes, und den israelischen Vizechef Bassim Scheich Suliman (l) auf der Kongressbühne nicht versöhnen.

(Foto: Ethan Cairns/The Canadian Press/AP/dpa)

Vancouver - Gianni Infantino rang sich ein gequältes Lächeln ab. Der Versuch des FIFA-Präsidenten, beim Kongress des Fußball-Weltverbands auf offener Bühne eine Versöhnungsgeste zwischen Vertretern Palästinas und Israels zu initiieren, scheiterte kläglich. Und doch durfte sich Infantino wenig später, nachdem er zum Ende der Versammlung seine erneute Kandidatur als FIFA-Chef verkündet hatte, in einer anderen heiklen sportpolitischen Frage als Sieger fühlen. 

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