Job für eine Frau: Die erste Krise der IOC-Chefin
Sport
Zwischen Tränen und Reformplänen: Kirsty Coventry erlebt beim Ausschluss eines Ukrainers ihre olympische Feuertaufe als IOC-Präsidentin. Bald kommen noch mehr unbequeme Themen auf sie zu.
IOC-Präsidentin Kirsty Coventry zeigte sich nach dem Ausschluss des Ukrainers Heraskewytsch emotional.
(Foto: Fatima Shbair/AP/dpa)
Mailand - Im ersten Krisenmoment ihrer Amtszeit sah Kirsty Coventry nicht wie eine Gewinnerin aus. Die Stimme stockte, die Augen waren feucht, als die IOC-Präsidentin die unnachgiebige Position beim Ausschluss des Ukrainers Wladislaw Heraskewytsch von den olympischen Skeleton-Rennen zu erklären versuchte. Am Tag nach dem großen Gefühlschaos hatte sich 42-Jährige wieder gesammelt und entgegnete auf die Frage nach der schweren Bürde des Amtes an der Spitze einer zerrissenen Sportwelt fast schon heiter: "Das ist ein Job, den nur eine Frau machen kann."
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