Großer Andrang beim Herbstopen: „Ein Ende des Schachbooms ist nicht in Sicht“

Sport

Auch das Schach-Herbstopen der Schachfreunde Deizisau profitiert vom Siegeszug des königlichen Spiels. Überraschungssieger ist mit Julius Lücke sogar ein Eigengewächs.

Der Schachboom ist ungebrochen: 288 Spieler gingen bei den  Deizisauer Herbstopen an die Bretter.

Der Schachboom ist ungebrochen: 288 Spieler gingen bei den Deizisauer Herbstopen an die Bretter.

(Foto: Kerstin Dannath)

Schach ist ein staubiges Spiel für ältere Herren im muffigen Vereinsheim? Mitnichten: Schach erlebt derzeit den größten Boom seiner jahrhundertealten Geschichte – und die treibende Kraft sitzt nicht im Hinterzimmer, sondern am Smartphone. Spätestens seit der Netflix-Serie „Das Damengambit“ und dem Siegeszug von Schach-Influencern ist das königliche Spiel in der Popkultur angekommen. Schach ist nicht mehr elitär – es ist cool, gut vernetzt und massentauglich geworden. „Allein die größte Online-Plattform Chess.com hat mittlerweile fast 300 Millionen aktive Nutzer. Ein Ende des Schachbooms ist nicht in Sicht“, sagt Sven Noppes, der langjährige Vorsitzende der Schachfreunde Deizisau.

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