Giovanni Franzoni fährt um Gold – und für den toten Freund
Sport
Giovanni Franzoni gehört zu den Favoriten auf Olympia-Gold in der Abfahrt. Auf der Stelvio in Bormio fährt der Italiener nicht allein. Im Herzen dabei ist sein toter Freund.
Giovanni Franzoni im Abfahrtstraining in Bormio.
(Foto: Julia Demaree Nikhinson)
Noch vor einigen Wochen wäre die Frage nach den Favoriten in der Abfahrt der Olympischen Spiele von Mailand und Cortina d’Ampezzo recht schnell beantwortet gewesen. Klar, Marco Odermatt, der Schweizer Dominator, wäre der heißeste Tipp auf Gold gewesen. Sein Landsmann Franjo von Allmen wohl sein größter Rivale – und weil das Rennen (Samstag, 11.30 Uhr) in Bormio stattfindet, musste auch Dominik Paris genannt werden. Der Italiener hat auf der Stelvio schon siebenmal im Weltcup triumphiert. Ein Dreikampf also? Mitnichten.
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