Formel 1: Antonelli in Spielbergs Gluthitze nicht zu stoppen
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Max Verstappen startet mit Problemen in den Grand Prix in Spielberg. An der Spitze liegt im Training der WM-Führende, Rekordweltmeister Lewis Hamilton kann zum Auftakt nicht mithalten.
Kimi Antonelli startet als WM-Führender in Österreich.
(Foto: Denes Erdos/AP/dpa)
Von dpa
Spielberg - Formel-1-Spitzenreiter Kimi Antonelli hat seine starke Form mit der schnellsten Trainingszeit vor dem Großen Preis von Österreich bestätigt. Zwei Wochen nach seinem Ausfall in Barcelona setzte sich der Italiener in 1:07,014 Minuten mit einer knappen Viertelsekunde vor Oscar Piastri im McLaren durch. Bei Sommerhitze mit Temperaturen von knapp über 32 Grad in Spielberg raste Weltmeister Lando Norris im zweiten McLaren auf Rang drei.
Der viermalige Weltmeister Max Verstappen belegte auf dem Red-Bull-Ring seines Rennstalls mit 0,550 Sekunden Rückstand den vierten Platz. Der Niederländer erlebte einen schwierigen Tag, an dem ihn nicht nur sein unbequemer Sitz störte. Zuvor war er zweimal wegen Kupplungsproblemen in der Boxengasse liegengeblieben. Zudem beschwerte er sich mehrfach am Funk und sagte schon im ersten Training am Mittag unter anderem: "Ich habe kein Gefühl fürs Auto. Die Reifen sind heiß, aber bauen keinen Grip auf."
Antonelli mit Vorsprung in der Gesamtwertung
Ferrari-Superstar Lewis Hamilton, der zuletzt in Spanien gewonnen hatte, wurde Fünfter. Der Rheinländer Nico Hülkenberg steuerte seinen Audi auf Platz 14. Vor dem achten Saisonlauf am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) führt der 19-jährige Antonelli in der WM-Wertung mit 41 Punkten Vorsprung vor Hamilton, weitere neun Zähler dahinter folgt George Russell im zweiten Mercedes. Verstappen hat als Siebter bereits 101 Punkte Rückstand auf Antonelli.
Wegen der hohen Temperaturen gab der Automobil-Weltverband Fia bereits eine Hitzewarnung für den Grand Prix heraus. Das erlaubt den Fahrern den Einsatz von Kühlwesten, die aber längst nicht alle nutzen werden. In den Cockpits werden im Rennen Temperaturen von über 50 Grad erwartet.
Max Verstappen erlebte einen schlechten Start in das Rennwochenende.
(Foto: Denes Erdos/AP/dpa)