Eisschnellläufer Maly verzichtet aus Protest auf WM
Sport
Felix Maly setzt ein Zeichen: Aus Protest gegen das Startverbot für seinen Teamkollegen Petzold verzichtet er auf die WM. Was steckt hinter dem Eklat im Eisschnelllauf-Verband DESG?
Eisschnelläufer Felix Maly verzichtet freiwillig auf eine WM-Teilnahme. (Archivbild)
(Foto: Peter Kneffel/dpa)
Berlin - Aus Solidarität mit seinem Teamkollegen Fridtjof Petzold wird der deutsche Eisschnellläufer Felix Maly nicht an der bevorstehenden Mehrkampf-WM in Heerenveen teilnehmen. "Die Entscheidung des Verbandes gegenüber meinem Teamkollegen Fridtjof Petzold hat mich persönlich und sportlich stark beschäftigt. Unabhängig von unterschiedlichen Sichtweisen auf Inhalte oder Kommunikationsformen halte ich es für problematisch, wenn öffentliche Kritik zu sportlichen Konsequenzen in Form eines Startverbots führt", sagte Maly in einer Erklärung, die der dpa vorlag.
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