Donald Trump mischt mit – und das wird so bleiben
Sport
Olympische Spiele bieten immer eine politische Plattform, wie die Differenzen von US-Stars mit ihrem Präsidenten zeigen – und die nächsten Sommerspiele finden in den USA statt.
Protest gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE in Mailand: Olympische Spiele sind nie unpolitisch.
(Foto: IMAGO/Avalon.red)
Falls noch irgendjemand gedacht haben sollte, Olympische Spiele seien eine unpolitische Veranstaltung, der wurde am Donnerstag eines Besseren belehrt. Da weinte Kirsty Coventry, die Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), aus angeblichem Mitgefühl mit Wladislaw Heraskewytsch vor laufenden Kameras. Dabei sollte sie doch eigentlich erklären, warum der ukrainische Skeletoni, der einen Helm tragen wollte, auf den er die Fotos von 20 Opfern des russischen Angriffskrieges geklebt hatte, durch ihre Organisation vom Rennen im Eiskanal ausgeschlossen worden war. Dass diese Disqualifikation ein Kniefall vor dem Kreml war, wie viele Kommentatoren meinten, ist möglich. Und eines ganz sicher: Das Ringen um politische Positionen wird eine wichtige olympische Disziplin bleiben. Nächste Woche im Norden Italiens. Und weit darüber hinaus.
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