„Das war ein Traumeinstand“
Sport
Der Bundesligist hat im DFB-Pokal mit 4:0 beim Drittligisten aus Rostock gewonnen. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.
Beim VfB Stuttgart läuft es bereits. Josha Vagnoman, Grischa Prömel und Dzenan Pejcinovic freuen sich über den 4:0-Sieg in Rostock.
(Foto: Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn)
Von Carlos Ubina
Der VfB Stuttgart ist in der ersten Runde des DFB-Pokal beim FC Hansa Rostock angetreten. Dabei hat die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß 4:0 gewonnen. Anschließend haben sich die Beteiligten zur Begegnung im Ostseestadion geäußert.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Wir sind in die zweite Runde eingezogen, das war unser Ziel. Dabei war die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, gut. Wir haben von Anfang an den Charakter des Spiels hier mit aller Intensität angenommen. Das war ein klarer Auftritt von uns und die Tore haben sicher geholfen, etwas Ruhe in die Sache hereinzubringen. Für Dzenan Pejcinovic war es natürlich ein Traumeinstand mit drei Toren.“
Hansa-Coach Daniel Brinkmann: „Der VfB ist sicher der verdiente Sieger. Mir hat dennoch die Haltung gefallen, mit der wir aufgetreten sind. Die Mannschaft hat zu keinem Zeitpunkt aufgegeben. Was mich ärgert, sind die beiden ersten Gegentore. Sie sind zu leicht gefallen.“
VfB-Spieler Dzenan Pejcinovic: „Ehrlich gesagt, habe ich es nicht erwartet, so einen Start beim VfB zu haben. Für mich war es wichtig, alles herauszuhauen für die Mannschaft. Persönlich freut es mich natürlich, gleich drei Tore erzielt zu haben. Das gibt mir ein gutes Gefühl für die nächsten Spiele.“
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Das war am Ende ein souveräner Sieg. Allerdings war es kein Selbstläufer, weil die Rostocker haben intensiv und diszipliniert verteidigt. Bis auf einige kurze Phase hatten wir das Spiel aber unter Kontrolle. Einmal hat uns dabei Fabian Bredlow mit seiner Parade vor einem Gegentor bewahrt. Natürlich gibt es beim Pflichtspielstart noch Dinge, an denen man feilen muss – das meister hat aber gepasst.“
Bitter für Nikolas Nartey: Der Däne kommt unglücklich auf und muss kurz nach Anpfiff schon wieder runter. Josha Vagnoman übernimmt.
(Foto: IMAGO/Eibner)
Neuzugang Dženan Pejčinović trifft bei seinem VfB‑Debüt. Der Stürmer sieht sich gleich vier Gegenspielern konfrontiert, von denen zwei aber gar nicht erst in den Zweikampf gehen. Durch die anderen beiden mogelt sich der Goalgetter im Dribbling durch, ehe der satte Linksschuss aus 14 Metern im rechten Eck zappelt.
(Foto: IMAGO/Eibner)
Wieder ist die Hansa-Defensive nicht auf der Höhe und VfB-Neuzugang Pejčinović schnürt kurzerhand den Doppelpack zum 2:0. Nach Rostocker Ballverlust im Aufbauspiel reicht ein einfacher Steckpass von Undav, um den Torschützen links in Szene zu setzen, der aus 14 Metern mit einem wuchtigen Linksschuss Keeper Unbehaun keine Chance lässt.
(Foto: IMAGO/Eibner)
Die Hansa-Fans begleiten den Wiederanpfiff mit mehreren Rauchtöpfen, die die Sichtverhältnisse auf dem Platz trüben. Der Unparteiische unterbricht daher die Partie für mehrere Minuten.
(Foto: IMAGO/Fotostand)
Noch mehr Verletzungspech beim VfB. Chris Führich muss auf dem Feld behandelt werden. Auch für ihn geht es nicht weiter. Bilal El Khannouss übernimmt.
(Foto: IMAGO/Andy Bünning)
Die Vorentscheidung: Deniz Undav hat das Auge für den links lauernden Tiago Tomás, der sich einmal mit dem Ball dreht und die Kugel aus neun Metern und spitzem Winkel kompromisslos unter der Querlatte einschweißt.
(Foto: IMAGO/Jan Huebner)
Dženan Pejčinović schnürt den Dreierpack. Dabei geht der Treffer hauptsächlich auf das Konto von Josha Vagnoman, der sich auf dem rechten Flügel bis zur Grundlinie vorarbeitet und dann den einlaufenden Neuzugang mustergültig bedient. Aus zehn Metern muss der die Direktabnahme nur noch im Tor unterbringen. Eine leichte Übung.
(Foto: IMAGO/Jan Huebner)