Zwei Präsidenten sind eher Problem als Lösung
Politik
Donald Trump will Wladimir Putin zum G20-Gipfel einladen. Das wäre kontraproduktiv, kommentiert Christian Gottschalk.
Wladimir Putin könnte Donald Trump schon bald wieder die Hand schütteln.
(Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire)
Für die olympischen Spiele ließ sich eine einigermaßen vertretbare Regel finden. Sportler aus Russland dürfen mitmachen, aber eben nur als neutrale Sportler, nicht als Vertreter ihrer Nation. Für den G20-Gipfel geht so etwas natürlich nicht. Da heißt es hopp oder top, und Donald Trump erwägt, zu dem in den USA anstehenden Treffen auch Wladimir Putin einzuladen. Das passt ins Bild. Der russische Präsident führt einen völkerrechtswidrigen Krieg in der Ukraine, der amerikanische schickt völkerrechtswidrig seine Raketen in den Iran. Da sitzt es sich gut zusammen.
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