Zu viele Worte, zu wenige Taten
Politik
Die Welt verändert sich im Zeitraffer, doch die EU macht weiter wie bisher. Das zeigt der Gipfel der Staats- und Regierungschefs in Alden Biesen, kommentiert Knut Krohn.
Frankreichs Präsident Macron (links) und Kanzler Merz suchen auf dem EU-Gipfel in Alden Biesen nach Wegen, die EU wieder auf Wachstumskurs zu bringen.
(Foto: AFP)
Eine ketzerische Frage muss erlaubt sein: Wieso treffen sich die Staats- und Regierungschefs überhaupt in Alden Biesen? Die Antwort: Es sollen Wege gesucht werden, wie Europa angesichts der neuen geopolitischen Herausforderungen wettbewerbsfähiger werden kann. Das klingt gut, doch die Einschränkung folgt auf dem Fuße, denn der Gipfel ist lediglich informeller Natur und als Austausch gedacht. Jetzt stellt sich die nächste Frage: Wie träge und ambitionslos kann eine Union sein, die von innen und außen in ihrer Existenz akut bedroht wird – in einer Zeit also, in der schnelles und entschiedenes Handeln gefragt wäre?
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