Wahlklatsche für Orban - Schock für Europas Rechte?
Politik
Orban galt vielen Rechtsaußen-Parteien als Vorbild. Nach seiner Abwahl suchen Europas Rechtspopulisten nach neuer Orientierung – und zeigen sich unterschiedlich betroffen.
Ungarns langjähriger Regierungschef Orban war für viele Rechte in Europa eine Ikone. (Archivbild)
(Foto: Petr David Josek/AP/dpa)
Berlin/Paris/Warschau - Nicht nur AfD-Chefin Alice Weidel posierte gerne auf Fotos mit Viktor Orban. Für viele Rechtspopulisten in Europa war Ungarns nun abgewählter Regierungschef eine Ikone. Sie bewunderten ihn für das technische und organisatorische Geschick, mit dem er sein Land zur "illiberalen Demokratie" umbaute. Und dafür, dass er sich 16 Jahre lang an der Macht hielt. Das ist nun vorbei. Und Europas Rechte müssen den Verlust ihres Vorbilds und politischen Bezugspunkts erst einmal wegstecken.
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