Wählt Japan den Abschottungskurs?
Politik
Migration und Ausländer prägen den Wahlkampf in Japan. Doch sie zu begrenzen könnte dem Land langfristig wirtschaftlich schaden.
Die japanische Premierministerin Sanae Takaichi
(Foto: Uncredited/kyodo/dpa)
Wer sich dieser Tage durch Tokio bewegt, sieht Wahlkämpfer in allen Farben. Was die meisten gemein haben, sind die Botschaften, die sie verbreiten: „Landesgrenzen schützen“, steht hier auf einem Fähnchen. „Japaner zuerst!“, wird da gerufen. „Null Toleranz“, heißt es anderswo. Am Sonntag finden in Japan vorgezogene Wahlen statt – nur vier Monate, nachdem Premierministerin Sanae Takaichi von der konservativen Liberaldemokratischen Partei (LDP) ihr Amt als Premierministerin angetreten hat, als sie ein LDP-internes Wettrennen um die Nachfolge auf den zurückgetretenen Konservativen Shigeru Ishiba gewonnen hatte. Takaichi ist wegen ihrer aneckenden Art gegenüber dem geopolitischen Rivalen und Nachbarn China überraschend beliebt. Und nutzt nun die Gunst der Stunde, um ihre LDP im Parlament zu stärken.
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