Verdrossene Genossen
Politik
Die SPD hat frühere Stammwähler verprellt. Nach einem doppelten Wahltrauma steckt sie in der Krise. Aber für Profilneurosen ist jetzt die falsche Zeit, meint unser Autor Armin Käfer.
Im Schatten von Willy Brandt: die SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas.
(Foto: AFP)
Wie sich die SPD nun berappelt nach einem doppelten K.o. zum Auftakt des Superwahljahrs, das interessiert offenkundig nur noch eine Minderheit. Auch für den Rest der Republik ist allerdings durchaus von Belang, ob sich die Sozialdemokraten verirren zwischen links und der Mitte, ob sie Sündenböcke suchen, neue Wundertüten für davongelaufene Wähler versprechen oder eine Palastrevolution im Willy-Brandt-Haus inszenieren.
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