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Politik

Die Kernkraft-Lobby erlebt einen neuen Frühling. An Angela Merkels Argumenten gegen die Atomenergie hat sich aber nichts geändert, kommentiert Christian Gottschalk.

Für Fässer mit Atommüll gibt es keinen sicheren Aufbewahrungsort auf Dauer.

Für Fässer mit Atommüll gibt es keinen sicheren Aufbewahrungsort auf Dauer.

(Foto: Fabian - stock.adobe.com)

Entscheidungen, die aus dem Affekt heraus getroffen werden, sind nicht immer die besten. Dass die damalige Kanzlerin Angela Merkel unmittelbar nach der Katastrophe im japanischen Fukushima ihren vorherigen Atom-Kurs nicht nur zu den Akten legte, sondern gar ins Gegenteil wendete, scheint demnach eine Affekt-Entscheidung gewesen zu sein, damals, vor 15 Jahren. Das suggerieren aktuell jedenfalls all die Stimmen, die nun von einem Re-Start der Kernenergie schwärmen. Die Kernkraft-Lobby erlebt einen neuen Frühling, und sie ist breit aufgestellt. Von der AfD über Markus Söder bis hin zur EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen wird das Loblied auf die Kernkraft gesungen.

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