Unions-Frauen bestehen auf Bundespräsidentin

Politik

Kanzler Friedrich Merz (CDU) hat „Sympathien“ für eine Frau als Staatsoberhaupt, will sich aber nicht festlegen. Die Parlamentarierinnen von CDU und CSU machen nun Druck.

Eine Frau als Staatsoberhaupt: ja, nein, vielleicht? Kanzler Friedrich Merz (CDU) und die Frage, ob es 2027 erstmals eine Bundespräsidentin geben wird.

Eine Frau als Staatsoberhaupt: ja, nein, vielleicht? Kanzler Friedrich Merz (CDU) und die Frage, ob es 2027 erstmals eine Bundespräsidentin geben wird.

(Foto: Ralf Hirschberger/afp)

Die Unions-Frauen im Bundestag bestehen auf einer weiblichen Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten. „Frauen seit 77 Jahren den Zugang zum höchsten Amt im Staat zu verwehren, ist ein Verhalten, das unsere Gesellschaft nicht länger akzeptiert“, sagte die Vorsitzende der Gruppe der Frauen, Mechthild Heil (CDU), dieser Zeitung. Sie wies darauf hin, dass es seit 1949 „eine ununterbrochene Reihe von Bundespräsidenten“ gebe, „die erfolgreich oder weniger glücklich agiert haben“.

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