US-Gericht stoppt Kennedys Kurswechsel bei Kinderimpfungen

Politik

Impfungen gegen Influenza, Rotavirus oder Hepatitis B sollten für Kinder nicht mehr empfohlen sein, wenn es nach US-Minister Kennedy geht. Jetzt hat ihn ein Gericht gestoppt – vorerst.

US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy forderte weniger Empfehlungen für Impfungen im Kindesalter – ein Gericht hat den Vorstoß nun gestoppt. (Archivbild)

US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy forderte weniger Empfehlungen für Impfungen im Kindesalter – ein Gericht hat den Vorstoß nun gestoppt. (Archivbild)

(Foto: Evan Vucci/AP/dpa)

Boston - Ein US-Gericht hat dem umfassenden Kurswechsel von Gesundheitsminister Robert F. Kennedy bei Kinder-Impfungen vorerst Einhalt geboten. Das Bundesgericht in Massachusetts kassierte am Montag (Ortszeit) eine Anweisung der US-Regierung vom Januar, der zufolge nur noch 11 statt 17 Immunisierungen bei Kindern empfohlen wurden. Zudem blockierte das Gericht die Neubesetzung des Impf-Expertengremiums ACIP durch Kennedy sowie dessen seither herausgegebenen Empfehlungen.

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