UN-Büro besorgt über israelische Übergriffe in Syrien

Politik

Parallel zum Südlibanon, wo Israel eine Pufferzone gegen Angriffe der Hisbollah errichten will, sind israelische Truppen auch in Syrien aktiv – mit Folgen für die Zivilbevölkerung.

Pufferzone bei der Stadt Madschdal Schams in der Nähe der sogenannten Alpha-Linie, welche die von Israel kontrollierten Golanhöhen von Syrien trennt (Archivfoto).

Pufferzone bei der Stadt Madschdal Schams in der Nähe der sogenannten Alpha-Linie, welche die von Israel kontrollierten Golanhöhen von Syrien trennt (Archivfoto).

(Foto: Matias Delacroix/AP/dpa/Matias Delacroix)

Das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen hat sich besorgt über israelische Übergriffe im Süden Syriens geäußert. Zunehmend gebe es Berichte, nach denen israelische Truppen im Rahmen ihrer Militäroperationen auch dort das Leben der Bevölkerung gefährdeten, sagte ein Sprecher am Dienstag in Genf. In der Provinz Quneitra seien durch die Streitkräfte Kontrollpunkte errichtet und Zivilisten inhaftiert worden. Einwohner sprächen von zunehmenden Schikanen, Verhören, Hausdurchsuchungen und Bewegungsbeschränkungen.

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