Sudans vergessenes Leid: Leben im Stillstand nach der Flucht

Politik

Seit drei Jahren herrscht Bürgerkrieg im Sudan. Die UN sprechen von der größten humanitären Krise der Gegenwart. Ein Besuch bei Menschen auf der Flucht vor Hunger, Gewalt und Straßen voller Leichen.

Yeman Mohamat Ramadan (links) engagiert sich im Flüchtlingslager für Frauenrechte und will die Mauer des Schweigens über Gewalt durchbrechen.

Yeman Mohamat Ramadan (links) engagiert sich im Flüchtlingslager für Frauenrechte und will die Mauer des Schweigens über Gewalt durchbrechen.

(Foto: Eva Krafczyk/dpa)

Adré - Dicht an dicht sitzen die Frauen auf einer Strohmatte unter einem Schattendach, ihre bunten Kleider und Kopftücher ein Kontrast zu der staubtrockenen Halbwüste rund um das Lager Aboutengé im Osten des Tschad. Gerade einmal 50 Kilometer trennen sie hier vom Sudan, aus dem sie flohen, als dort im April 2023 der Bürgerkrieg begann. Die meisten von ihnen kommen aus Dörfern und Städten in der Region West-Darfur. Seitdem führen sie ein Leben im Stillstand, dem Krieg entkommen, aber nicht wirklich sicher.

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