So viele Einbürgerungen in Deutschland wie zuletzt 2002
Politik
Um mehr als ein Viertel stieg die Zahl der Menschen im vergangenen Jahr, die deutscher Bürger oder deutsche Bürgerin werden wollten. Sie kamen aus 171 unterschiedlichen Staaten.
Hamburgs Erster Bürgermeister Hans Peter Tschentscher steht auf der 58. Hamburger Einbürgerungsfeier mit 12 deutschen Neubürgern.
(Foto: Markus Scholz/dpa)
Wiesbaden - In Deutschland sind vergangenes Jahr so viele Menschen eingebürgert worden wie seit 20 Jahren nicht mehr. Rund 168.500 Neubürgerinnen und Neubürger zählte das Statistische Bundesamt im Jahr 2022, wie die Behörde am Dienstag auf Basis vorläufiger Ergebnisse in Wiesbaden mitteilte. Dies seien 28 Prozent oder rund 37.000 Menschen mehr gewesen als im Vorjahr. Den größten Anstieg gab es demnach bei Syrerinnen und Syrern mit einem Plus von 29.200 Einbürgerungen. Es folgten ukrainische Neubürger mit einem Plus von 3700, irakische Neubürger mit einem Plus von 2400 und türkische Neubürger mit einem Plus von 2000.
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