Schwachstellen-KI wirft neue Sicherheitsfragen auf

Politik

Ein neues KI-Modell zur Suche nach Software-Schwachstellen sorgt für Aufsehen. Inzwischen stellen sich viele Verantwortliche Fragen, was das für die Sicherheit hierzulande bedeutet.

Ausgewählten Partnern macht das US-Unternehmen Anthropic Claude Mythos Preview zugänglich.

Ausgewählten Partnern macht das US-Unternehmen Anthropic Claude Mythos Preview zugänglich.

(Foto: Andrej Sokolow/dpa)

Berlin - Das vor gut zwei Wochen vorgestellte KI-Werkzeug des US-Unternehmens Anthropic zum Aufspüren von Software-Schwachstellen bereitet den Verantwortlichen in mehreren deutschen Behörden Kopfzerbrechen. Denn zu der Sorge, das wirkmächtige KI-Modell könne in die falschen Hände geraten, gesellt sich inzwischen auch die Befürchtung, Schwachstellen als Zugang für die Aufklärung verschlüsselter Kommunikation - etwa von Terroristen - könnten in Zukunft womöglich nur noch ausgewählten Behörden in den USA zur Verfügung stehen. Offiziell äußern sich die Verantwortlichen vorsichtig zu den mit Claude Mythos Preview verbundenen Herausforderungen und Risiken. 

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