Sánchez zieht Parlamentswahl auf den 23. Juli vor
Politik
Spaniens linker Regierungschef Sánchez geht nach der schwern Niederlage seiner Partei bei den Regionalwahlen in die Offensive. Überraschend zog er die Parlamentswahl um knapp ein halbes Jahr vor.
Pedro Sánchez hat überraschend eine Parlamentswahl für den 23. Juli angekündigt.
(Foto: dpa/Eduardo Parra)
Spaniens linker Regierungschef Pedro Sánchez hat nach der schweren Niederlage seiner Partei bei den Regionalwahlen überraschend eine Parlamentswahl für den 23. Juli angekündigt. Die Abstimmung war eigentlich erst für das Jahresende erwartet worden. „Ich habe diese Entscheidung angesichts der Ergebnisse der gestrigem Wahl getroffen“, sagte der Sozialist am Montag in einer kurzen Erklärung, die im Fernsehen übertragen wurde. „Als Regierungschef und als Vorsitzender der sozialistischen Partei übernehme ich die Verantwortung für die Ergebnisse“, sagte Sánchez. Das demokratische Mandat seiner Regierung stelle sich dem Volkswillen.
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