Russland verbietet Menschenrechtsgruppe Memorial

Politik

Es war die Erfolgsgeschichte eines anderen Russlands: Memorial wahrte das Andenken an die Opfer politischer Verfolgung. Doch Putins Führung macht aus kritischer Erinnerung eine Straftat.

Memorial hat in Russland immer noch viele Unterstützer. (Archivbild)

Memorial hat in Russland immer noch viele Unterstützer. (Archivbild)

(Foto: Alexander Zemlianichenko/AP/dpa)

Moskau/Berlin - Die mit dem Friedensnobelpreis geehrte Menschenrechtsorganisation Memorial ist in Russland verboten worden. Auf Antrag des Justizministeriums stufte das Oberste Gericht Russlands die "internationale gesellschaftliche Bewegung Memorial" als extremistisch ein und erklärte ihre Tätigkeit im Land für verboten. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tass aus dem Gericht in Moskau. Der Beschluss sei sofort umzusetzen. Der Prozess hatte hinter verschlossenen Türen stattgefunden. 

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