Riesige Demonstrationen läuten Wahlkampffinale in Ungarn ein

Politik

Die Wahl am 12. April könnte darüber entscheiden, ob Ungarn eine Demokratie bleibt. Am Nationalfeiertag, der an den ersten Demokratieversuch des Landes erinnert, treten die Blöcke zum Kräftemessen an.

Menschen in riesiger Zahl folgten dem Aufruf von Oppositionsführer Peter Maygar zu einem "Nationalen Marsch für die Systemwende".

Menschen in riesiger Zahl folgten dem Aufruf von Oppositionsführer Peter Maygar zu einem "Nationalen Marsch für die Systemwende".

(Foto: Denes Erdos/AP/dpa)

Budapest - Großkundgebungen mit riesigen Menschenmengen haben das Finale des ungarischen Wahlkampfs eingeläutet. Oppositionsführer Peter Magyar rief am Sonntagnachmittag auf dem Budapester Heldenplatz weit mehr als 100.000 Anhänger dazu auf, mit ihrer Stimme bei der Parlamentswahl am 12. April die Regierung des Rechtspopulisten Viktor Orban abzuwählen, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur beobachtete. "Sollen andere über unser Schicksal bestimmen oder wir selbst (...), sollen wir Untertanen sein oder Bürger?", sagte er unter Anspielung auf den autoritären Regierungsstil von Orban. 

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