Thailand wählt Stabilität – aber hofft auf neue Verfassung

Politik

Das Urlaubsparadies steckt politisch seit Jahren in der Krise. Die Parlamentswahl galt als Chance für einen politischen Neustart – doch der erhoffte Durchbruch der Reformkräfte blieb überraschend aus.

Politische Beobachter bezeichneten die Wahl als die bedeutendste in der Geschichte des Landes.

Politische Beobachter bezeichneten die Wahl als die bedeutendste in der Geschichte des Landes.

(Foto: Wason Wanichakorn/AP/dpa)

Bangok - Bei der als richtungsweisend geltenden Parlamentswahl in Thailand liegt überraschend die konservative Regierungspartei Bhumjaithai vorn. Nach Auszählung von etwa 80 Prozent der Stimmen kommt die Partei von Ministerpräsident Anutin Charnvirakul laut Wahlkommission auf knapp 180 Sitze im 500-köpfigen Repräsentantenhaus. Die lange als Favorit gehandelte, reformorientierte People’s Party (PP) erreichte zunächst etwa 80 Mandate und gestand ihre Niederlage bereits ein. 

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen