Moskau weist deutschen Diplomaten aus – Kritik von Wadephul

Politik

Erst hat Deutschland einen Mitarbeiter der russischen Botschaft in Berlin wegen Spionagevorwürfen ausgewiesen. Nun reagiert Russland. Und Bundesaußenminister Wadephul behält sich Schritte vor.

Russland hat nach der Ausweisung eines seiner Diplomaten aus Deutschland nun auch einen Mitarbeiter der deutschen Botschaft zur unerwünschten Person erklärt. (Archivbild)

Russland hat nach der Ausweisung eines seiner Diplomaten aus Deutschland nun auch einen Mitarbeiter der deutschen Botschaft zur unerwünschten Person erklärt. (Archivbild)

(Foto: Ulf Mauder/dpa)

Moskau/Berlin - Nach der Ausweisung eines russischen Diplomaten aus Berlin wegen Spionagevorwürfen hat nun Moskau im Gegenzug einen Mitarbeiter der deutschen Vertretung ebenfalls zur unerwünschten Person erklärt. Außenminister Johann Wadephul kritisierte die russische Entscheidung. "Die Ausweisung eines deutschen Diplomaten aus Russland entbehrt jeder sachlichen Grundlage und ist völlig inakzeptabel", sagte der CDU-Politiker am Rande eines Besuchs im südostasiatischen Sultanat Brunei in der Hauptstadt Bandar Seri Begawan.

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