Reden ist Silber, Handeln ist Gold

Politik

Es ist kein Fehler, Reformen mit Unternehmern und Gewerkschafter zu erörtern. Deren Interessen sind aber nicht deckungsgleich, warnt unser Autor Armin Käfer.

Nichts gegen Gespräche mit den Sozialpartnern - aber verantwortlich für die angekündigten Reformen bleiben diese drei Herren: CSU-Chef Markus Söder (von links), Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD), die Köpfe der Koalitionsparteien.

Nichts gegen Gespräche mit den Sozialpartnern - aber verantwortlich für die angekündigten Reformen bleiben diese drei Herren: CSU-Chef Markus Söder (von links), Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD), die Köpfe der Koalitionsparteien.

(Foto: dpa)

An der Inflation einschlägiger Diskussionen, der Ideenfülle und der Beteiligungsvielfalt kann es nicht liegen, dass die Bundesregierung sich so schwer tut mit Reformen. An diesem Mittwoch setzt sich das fort: Wirtschaftsvertreter und Gewerkschafter werden zu einem Treffen im Kanzleramt erwartet. Die Regierung erhofft sich davon nichts weniger als eine „Signalwirkung“ für das, was sie bisher schuldig geblieben ist. Zumindest aber das Signal, dass es einen „grundsätzlichen Konsens zum Reformbedarf“ gebe. Das allein wäre aber ein bisschen dürftig – und alles andere eine Überraschung.

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