Privatarmeen bringen Putins Gewaltmonopol in Gefahr

Politik

Russlands Wagner-Truppe ist die bekannteste, aber nicht die einzige Privatarmee in der Ukraine. Westliche Geheimdienste sehen eine «Paramilitarisierung». Droht Putin das Gewaltmonopol zu entgleiten?

Ein Werbeschild, auf dem für das Militärunternehmen Wagner (hinten) geworben wird und auf dem zu lesen ist "Schließen Sie sich dem Team der Sieger an".

Ein Werbeschild, auf dem für das Militärunternehmen Wagner (hinten) geworben wird und auf dem zu lesen ist "Schließen Sie sich dem Team der Sieger an".

(Foto: Alexander Zemlianichenko/AP/dpa)

Moskau (dpa) – Jewgeni Prigoschin will sich und seinen Wagner-Söldnern nach der extrem verlustreichen Schlacht um die ostukrainische Stadt Bachmut eine Kampfpause gönnen. Stolz zeigt der Chef der Privatarmee Wagner nach einem Hubschrauberflug in einem Video ein unterirdisches Feldlager in einem Wald mit sandigem Boden: Gemeinschaftsunterkünfte, Küche, Speisesaal und eine Sauna. Alles aus Holz gebaut. Irgendwo in Russland. Dort sollen sich die Söldner für neue Kampfeinsätze in der Ukraine rüsten. Aber die Truppe ist längst nicht die einzige paramilitärische Organisation im Krieg in der Ukraine, obwohl Privatarmeen gar nicht erlaubt sind in Russland.

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