Ärger über Erdogan-Sympathie - Özdemir fordert "Zeitenwende"

Politik

Erdogan kann sich weiter auf seine Fans in Deutschland verlassen. Das gefällt vielen nicht. Andere finden wiederum: Mit dem Finger auf Wahlberechtigte in Deutschland zu zeigen, ist der falsche Weg.

Erdogan-Anhänger im Duisburger Norden.

Erdogan-Anhänger im Duisburger Norden.

(Foto: Christoph Reichwein/dpa)

Berlin/Istanbul - Nach dem Wahlsieg von Recep Tayyip Erdogan in der Türkei hat die erneut hohe Zustimmung bei den Wahlberechtigten in Deutschland für Streit gesorgt. Bundesagrarminister Cem Özdemir forderte eine "Zeitenwende" in der deutschen Türkei-Politik. "Wir haben im Umgang mit Putin gesehen, wozu das führt, wenn man sich eine Situation schönredet", sagte der Grünen-Politiker vor Journalisten in Solingen mit Blick auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin.

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