Oberbürgermeister kritisieren Koalitionsverhandlungen: Kommunen „blinder Fleck“

Politik

Drei Oberbürgermeister werfen CDU und Grünen vor, die Finanzprobleme der Kommunen zu ignorieren. Städte und Gemeinden steuern auf ein Rekorddefizit zu.

Die Oberbürgermeister Frank Nopper, Matthias Klopfer und Matthias Knecht haben die Koalitionsverhandlungen scharf kritisiert.

Die Oberbürgermeister Frank Nopper, Matthias Klopfer und Matthias Knecht haben die Koalitionsverhandlungen scharf kritisiert.

(Foto: Bernd Weißbrod/dpa//Caroline Holowiecki/Lichtgut/Leif Piechowski)

Die Oberbürgermeister der drei größten Städte der Region Stuttgart haben die Koalitionsverhandlungen von CDU und Grünen scharf kritisiert. Frank Nopper (Stuttgart, CDU), Matthias Klopfer (Esslingen, SPD) und Matthias Knecht (Ludwigsburg, parteilos) werfen den Verhandlern vor, die dramatische Finanzlage der Kommunen zu ignorieren, teilten sie am Donnerstag mit. Laut Statistischem Landesamt steuerten die Kommunen im Land auf ein Rekorddefizit von 4,4 Milliarden Euro im Jahr 2025 zu. Bereits das Jahr 2024 schlossen sie mit einem Minus von 3,1 Milliarden Euro ab.

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