Nigel Farage hat lauter Probleme
Politik
Beim Parteitag der britischen Rechtspopulisten von Reform UK in Birmingham gerät die eigentliche Botschaft an die Wähler ins Hintertreffen.
Der Chef der Reform UK Partei, Nigel Farage, wird nach seiner Rede auf dem Parteitag in Birmingham gefeiert. Auf der Bühne spenden ihm der stellvertretende Vorsitzende Richard Tice (L) und der Schatten-Innenminister Zia Yusuf Beifall.
(Foto: Oli Scarff/afp)
Nigel Farage hatte keinen guten Sommer. Statt Urlaub zu machen, musste sich Großbritanniens führender Rechtspopulist in einer Nachwahl zum Unterhaus mit einer Mülltonne messen. Durch eine von ihm selbst angezettelte Nachwahl in Clacton wollte Farage demonstrieren, dass an den Anschuldigungen gegen ihn nichts dran ist und die Wähler ihn freisprechen würden. Natürlich gewann er in Clacton, weil Reform UK in dem ostenglischen Wahlkreis eine Hochburg hat. Die Aktion wurde jedoch zur Farce, nachdem alle anderen etablierten Parteien die Wahl boykottierten und Farages aussichtsreichster Rivale ebenjener Spaßkandidat Count Binface war.
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