Nett gemeint, aber nutzlos

Politik

Undank ist der Politik Lohn. Die Koalition erfährt viel Kritik für ihre Entlastungen – zu Recht, meint unser Autor Armin Käfer.

Sie sind sich einig – nur was haben die Bürger davon? Die Spitzen der Koalition: CSU-Chef Markus Söder, Kanzler Friedrich Merz, SPD-Chefin Bärbel Bas und Vizekanzler Lars Klingbeil (von links).

Sie sind sich einig – nur was haben die Bürger davon? Die Spitzen der Koalition: CSU-Chef Markus Söder, Kanzler Friedrich Merz, SPD-Chefin Bärbel Bas und Vizekanzler Lars Klingbeil (von links).

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Wenn es noch eines weiteren Beweises bedurft hätte, dass populistische Anbiederungspolitik nicht zum Regieren taugt: Friedrich Merz und seine kleingeschrumpfte große Koalition haben ihn nun erbracht. Ihr Entlastungspäckle für gefühlte Iran-Kriegs-Opfer in deutschen Gefilden weckt vor allem Kritik und Zweifel, provoziert die Mäkeleien der vermeintlich Zukurzgekommenen und ihrer Fürsprecher. Für die wahren Populisten ist ohnehin alles „zu wenig“, kommt immer „zu spät“. Wie ihre eigenen Wolkenkuckucksversprechen finanziert werden sollten, bleibt unterdessen ihr Betriebsgeheimnis.

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