Kosovo: Nato schickt nach Ausschreitungen weitere Soldaten

Politik

80 Verletzte in wenigen Stunden - nach den schweren Unruhen übt sich die euro-atlantische Gemeinschaft in Schadensbegrenzung. Eine Lösung zeichnet sich im Kosovo aber vorerst nicht ab.

Soldaten der von der Nato geführten Kosovo-Friedenstruppe KFOR bewachen ein Gemeindegebäude nach Zusammenstößen mit Kosovo-Serben.

Soldaten der von der Nato geführten Kosovo-Friedenstruppe KFOR bewachen ein Gemeindegebäude nach Zusammenstößen mit Kosovo-Serben.

(Foto: Bojan Slavkovic/AP/dpa)

Pristina/Brüssel - Nach den jüngsten Ausschreitungen im Kosovo verstärkt die Nato ihre dortige Truppenpräsenz. "Wir haben beschlossen, 700 weitere Soldaten aus der Einsatzreserve für den westlichen Balkan zu entsenden", sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg am Dienstagabend bei einer Pressekonferenz in der norwegischen Hauptstadt Oslo.

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