Putin-Beleidigung? Moskau setzt Prozess gegen Tilly fort
Politik
Moskaus Justiz macht dem Karnevalisten Tilly in Abwesenheit den Prozess. Die jetzt vor Gericht vorgetragenen Vorwürfe sind vielfältig. Besonders eine Arbeit des Künstlers sorgt für Aufregung.
Besonders ein zwischen Kremlchef Wladimir Putin und Patriarch Kirill als Karikatur dargestellter Oralverkehr ist Gegenstand des umstrittenen Gerichtsverfahrens gegen den Karnevalisten Jacques Tilly. (Archivbild)
(Foto: Federico Gambarini/dpa)
Moskau/Düsseldorf - Die russische Justiz hat das umstrittene Strafverfahren gegen den deutschen Bildhauer Jacques Tilly unter anderem wegen Beleidigung von Kremlchef Wladimir Putin mit der Beweisaufnahme fortgesetzt. Richter Konstantin Otschirow ließ sich von der Staatsanwältin aus dicken Aktenordnern gut eine Stunde lang Aussagen von Zeugen und Experten sowie Untersuchungen der Ermittler zu den Vorwürfen gegen den Karnevalisten vortragen.
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