Merz vs. Trump: Warum der Kanzler seinen Ton verändert
Politik
Der Kanzler äußert sich öffentlich so kritisch wie selten zum Kurs von US-Präsident Trump im Iran-Krieg. Ist das durchzuhalten?
Klare Worte, keinen diplomatischen Floskeln: Kanzler Friedrich Merz (CDU) äußert sich bei einem Treffen mit seinem niederländischen Amtskollegen zu den Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach Nato-Unterstützung zur Sicherung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus.
(Foto: Michael Kappeler/dpa)
Berlin - Es sind klare, harte Worte, die sich manche wohl schon früher vom Bundeskanzler gegenüber dem US-Präsidenten gewünscht haben. "Dieser Krieg ist nicht Angelegenheit der Nato", sagt Friedrich Merz am Montagabend mit ernstem Gesichtsausdruck im Kanzleramt in Berlin in Richtung Donald Trump. Die Nahost- und Golf-Region dürfe "nicht in einen ewigen Krieg mit unklaren Zielen hineinschlittern", warnt der Kanzler bei einem Treffen mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Rob Jetten.
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