Merz schließt atomare Bewaffnung Deutschlands aus

Politik

Mit der Münchner Sicherheitskonferenz hat die Debatte über eine stärkere europäische atomare Abschreckung Fahrt aufgenommen. Der Kanzler zieht aber eine rote Linie.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht bei der Eröffnung der 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) (Archivbild).

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht bei der Eröffnung der 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) (Archivbild).

(Foto: Kay Nietfeld/dpa)

In der Debatte über eine europäische nukleare Abschreckung hat Bundeskanzler Friedrich Merz die Beschaffung deutscher Atomwaffen ausgeschlossen. „Ich möchte nicht, dass Deutschland über eine eigenständige atomare Bewaffnung nachdenkt“, sagte er dem Politik-Podcast „Machtwechsel“. Er verwies dabei auf bestehende Verträge, in denen sich Deutschland verpflichtet hat, von einer atomaren Bewaffnung abzusehen: den Zwei-plus-Vier-Vertrag zur deutschen Wiedervereinigung von 1990 und den Atomwaffensperrvertrag von 1970.

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