Merz rechnet aktuell nicht mit US-Mittelstreckenraketen
Politik
US-Präsident Biden hatte es fest zugesagt: 2026 sollten US-Mittelstreckenraketen in Deutschland stationiert werden, die der Bundeswehr fehlen. Daraus wird jetzt wohl erst einmal nichts.
Konventionelle Mittelstreckenraketen fehlen der Bundeswehr für die Abschreckung Russlands. (Archivfoto)
(Foto: Mass Communication Spc. 3rd Clas/U.S. Navy/dpa)
Berlin - Bundeskanzler Friedrich Merz hält es aktuell für unwahrscheinlich, dass die USA die 2024 von Präsident Joe Biden zugesagten Tomahawk-Mittelstreckenraketen an Deutschland liefern. "Wie ich es im Augenblick sehe, gibt es auch aus den USA heraus ganz objektiv kaum eine Möglichkeit, Waffensysteme dieser Art abzugeben", sagte Merz in der ARD-Sendung "Caren Miosga", die am Abend ausgestrahlt wird. "Wenn ich es richtig weiß, haben die Amerikaner zurzeit selbst nicht genug." Über das Thema werde seit Monaten gesprochen, "bis jetzt ohne Zusage der USA". Der Zug sei aber noch nicht abgefahren.
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